Die Winterzeit ist kalt und die Kurzstrecke kurz!
Zwei Argumente um mal zwischendurch das Ladegerät an die Batterie zu klemmen.
Normalerweise gilt ja Winterreifen von O bis O – also Oktober bis Ostern. Der Faustregel nach kamen heute die Winterreifen mit etwas Verspätung zum Einsatz. Aber bisher war von Schnee ja nicht ein Krümel zu sehen…
Profiltiefe der Winterreifen noch 5-6mm. Vielleicht komme ich mit den Icebears ja noch durch den Winter. Die Auflagefläche zwischen Narbe und Felge ist geschmirgelt und mit etwas Kupferpaste kaschiert. Hier wurde diskutiert.
Beide Tanks voll und die Sommerreifen (jetzt mit 11081km auf dem Buckel) sind wieder sauber und versteckt -bis O.
Übermorgen gibts TÜV – hoffentlich 😉
Auch 1,5 Monate nach Garantieablauf fährt sichs mit dem Epica immer noch super. Ich befürchte aber, dass zusammen mit den Sommerreifen die Bremsen auch mal wieder etwas überholt werden müssen.
Der Innenraum hat sich im letzten Monat auch gut zugesaut – bei Schnee und Frost macht das ja nicht son Spaß. Gestern gabs, dank Sonnenschein, erstmal wieder ne Aufbereitung innen und außen. Da fährts sichs doch gleich wieder wie neu 🙂
Hier gibts noch ien schönes Frostmuster auf der Scheibe:
Beim letzten Tanken habe ich mich gewundert, dass beim entkoppeln des Tankstutzens ein anderer Geruch als gewohnt in meine Nase fuhr. Es roch komischerweise etwas nach Grünkohl. Gesprächsfreudig wie ich auch bin, habe ich dem Tankwart meine „Feststellung“ mitgeteilt. Der hat mich natürlich nen bisschen verwirrt angeschaut, konterte aber gleich mit: „Wir haben jetzt die Wintermischung drin. Nicht wie im Sommer 40 Teile Propan und 60 Teile Butan, sondern andersrum, also 40/60 – vielleicht liegts daran“.
Ich hatte zwar schonmal gelesen, dass es Winter- und Sommermischungen gibt. Jetzt hab ich mich nochmal etwas schlauer gegooglt:
60/40 hat 103 bis 111 Oktan ROZ und 40/60 hat 104 bis 107 Oktan. Manche mischen im Winter auch im Verhältnis 70/30.
Nach der Dresden-Reise sind heute die Winterreifen drauf gekommen. Eigentlich habe ich mehr Zeit mit dem Reinigen der beiden Reifensätze verbracht, als mit dem Umbau.
Vor Wiedermontage der Sommerreifen, muss auf jeden Fall ein Satz neuer Schluffen drauf… das Rollgeräusch ist mittlerweile recht laut und so richtig gleichmäßig sind die Gummis auch nicht abgefahren. Die Profiltiefe schwankt zwischen 3 und 5mm – zudem sind es auch nicht grade die jüngsten. Daher sind die ca. 450 Euro im Frühjahr fällig.
Die Winterreifen haben noch 7-8mm und sind damit gut dabei – und rollen schön leise.
Blöderweise ist mir bei einem Felgendeckel ne „Klammer“ abgebrochen – die konnte ich aber mit Sekunden- und Spezialkleber wieder anbringen. Die Übrigen habe ich auch gleich etwas verstärkt. BTW: Neue „Wheel-Caps“, also Felgendeckel kosten neu um die 100 Dollar, also besser pfleglich mit umgehen..
So kanns weitergehen – und es geht auf die 100000 zu…
Da bald der Winterurlaub vor der Tür steht (1 Woche Serfaus) und in Österreich ja Schneekettenpflicht besteht, habe ich mir aus der Bucht Schneeketten, betitelt als „2 PKW Schneeketten Ö-NORM 14, 15, 16, 17, 18 Zoll Größe 100“ (Größe 100 beinhaltet meine 215er 17″), geordert. Alternativ stand der ACE Leihservice für 2,50 Euro am Tag.
Die Ketten für 22 Euro hab ich heute, zwei Tage nach Bezahlung, erhalten und gleich mal probiert. Erstmal im Keller bei den Sommerreifen. Die Anleitung ist der totale Mist, zwar bebildert und in 7 Schritten beschrieben – aber nicht wirklich nachvollziehbar. Nach 20 Minuten hatte ich den Dreh aber raus und hab am lebendigen Beispiel draußen versucht. Und es hat auf anhieb geklappt. Hinterziehen, oben schließen, vorne Grün zusammenhaken, danach Rot spannen und auch einhaken – fertig.
Ein paar Meter fahren und nachziehen nicht vergessen! Genug Platz zwischen Radlauf und Kette ist auch bei vollem Lenkeinschlag gegeben. Und da man damit eh nur Schleicht, sollten die Federwege auch kein Problem geben. Die Ketten an sich sind okay für den Preis, das Material ist etwas „weich“, sollte aber den Zweck erfüllen. Ersatzglieder sind dabei – ne Zange sicherheitshalber dabeihaben.
Heute gabs das erste mal viel Schnee, seit ich den Epica habe. Daher die ersten Kilometer im Wintermodus – d.h. das Getriebe schaltet in „D“ nicht tiefer als in den dritten Gang. Der Modus hat definitiv seine Funktion erfüllt – Anfahren auf dicker Schneedecke ist kinderleicht. Dazu kommt, dass der Epica wirklich angenehm tieftourig fährt. Innerorts, bzw. unter 60km/h, bleibt der Epica in einem Gang und hat durchweg noch Druck solange er rollt. Rund 170 Pferdchen und die sechs Zylinder lassen den Wagen im Wintermodus richtig gut cruisen – mit klasse Motorsound und Feeling.